ADHS – mehr als eine Verhaltensdiagnose
AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die die Regulation von Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Aktivitätsniveau betrifft. Das Erscheinungsbild kann von Person zu Person erheblich variieren und vom Kindesalter bis ins Erwachsenenalter fortbestehen.
Aus integrativ-medizinischer Sicht wird AD(H)S als funktionelle Dysregulation verstanden, bei der das Gleichgewicht der Neurotransmitter, die Stressanpassung und Stoffwechselprozesse beteiligt sind, welche beeinflussen, wie das Nervensystem Reize verarbeitet und darauf reagiert.
Ursachen und zentrale Merkmale
Eine genetische Veranlagung kann die Anfälligkeit erhöhen, dennoch lässt sich AD(H)S nicht allein durch Vererbung erklären. Umweltfaktoren, der Nährstoffstatus und die Entgiftungskapazität des Körpers können die neurologische Regulation und die Ausprägung der Symptome beeinflussen.
Zu den zentralen Merkmalen gehören Schwierigkeiten mit anhaltender Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und der Regulation des Aktivitätsniveaus. Die Intensität der Symptome kann je nach Stressbelastung, Anforderungen des Umfelds und individueller physiologischer Widerstandskraft schwanken.
„ADHS ist kein persönliches Versagen und auch nicht einfach eine Gehirnstörung. Es spiegelt oft ein gestresstes Nervensystem und ein zugrunde liegendes metabolisches Ungleichgewicht wider.“
Individueller biologischer Ansatz
Im BioMed Center Sonnenberg wird AD(H)S mithilfe strukturierter biologischer Diagnostik beurteilt. Ziel ist es, funktionelle Belastungsfaktoren zu identifizieren, die die neurologische Regulation beeinflussen, und auf Basis objektiver Befunde eine abgestimmte therapeutische Strategie zu definieren.
Ganzheitliche Therapie
Die therapeutischen Strategien können Entgiftungsunterstützung, die Optimierung der Mikronährstoffversorgung, Stoffwechselregulation, Stabilisierung des Nervensystems sowie ernährungsbezogene Massnahmen zur Unterstützung des Mikrobioms umfassen. Jedes Behandlungskonzept wird an Alter, Gesundheitszustand und individuelle Befunde des Patienten angepasst.
Ihre nächsten Schritte
Gemeinsam entwickeln wir einen individuellen Therapieplan, der Ihre Selbstheilungskräfte aktiviert und Ihnen eine neue Perspektive eröffnet.
Einblicke
Häufig gestellte Fragen
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist gekennzeichnet durch Hyperaktivität, eine beeinträchtigte Konzentrationsfähigkeit und impulsives Verhalten. Viele Betroffene erleben zudem motorische Unruhe und Aufmerksamkeitsstörungen.
Die drei Hauptsymptome von ADHS sind ein übermässiger Bewegungsdrang (Hyperaktivität), eine verminderte Konzentrationsfähigkeit (Unaufmerksamkeit) und impulsives Verhalten mit unüberlegten Handlungen.
ADHS betrifft Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es gilt als die häufigste psychische Störung bei Kindern und Jugendlichen und wird heute als Krankheitsbild anerkannt, das bis ins Erwachsenenalter fortbestehen kann.
Nein. ADHS wird oft als rein genetisch bedingte Erkrankung angesehen, doch Studien zeigen, dass auch Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei seiner Entstehung und Ausprägung spielen
Umweltgifte, Nährstoffmängel und eine beeinträchtigte Entgiftungsfunktion können das Nervensystem belasten und zu ADHS-Symptomen beitragen.
Ja. ADHS tritt häufig gemeinsam mit anderen psychischen Erkrankungen auf, etwa Depressionen, Borderline-Störungen, Autismus-Spektrum-Störungen und bipolaren Störungen
ADHS wird mit einem individuellen biologischen Behandlungskonzept angegangen, das darauf ausgerichtet ist, Mikronährstoffmängel und zugrunde liegende Ursachen zu identifizieren. Diagnostik und Therapie werden an das Alter der Patientin oder des Patienten angepasst.
Ja. Es bestehen Behandlungsmöglichkeiten sowohl für jüngere Kinder als auch für Erwachsene mit ADHS-bezogenen Symptomen.
Die individuelle Diagnostik kann die Analyse des autonomen Nervensystems, genetische Analysen von Entgiftungsenzymen, die Untersuchung toxischer Belastungen, die Analyse von Störfeldern sowie die Beurteilung des Mikronährstoff- und Immunstatus umfassen.
Die ganzheitliche Therapie umfasst Entgiftung und Stoffwechselregulation, Mikronährstofftherapie, Regeneration des Nervensystems sowie Ernährungsumstellungen mit dem Ziel, das Mikrobiom zu stabilisieren.
Ja. Eine gezielte Ernährung kann die Symptome deutlich verringern und in Kombination mit biologischen Behandlungskonzepten zu einem nachhaltigen Therapieerfolg beitragen.
Ja. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene wird auf Grundlage der persönlichen gesundheitlichen Situation ein individuelles Behandlungskonzept entwickelt, mit dem Ziel, Ruhe, Konzentration und langfristiges Wohlbefinden zu fördern.
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