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Hashimoto-Thyreoiditis: Eine chronische Autoimmunerkrankung

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem nach und nach das Schilddrüsengewebe angreift. Im Verlauf kann dieser immunvermittelte Prozess die Hormonproduktion beeinträchtigen und die Stoffwechselregulation im gesamten Körper beeinflussen.

Die Symptome entwickeln sich oft langsam und können jahrelang unbemerkt bleiben. Mit nachlassender Schilddrüsenfunktion können Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Kälteempfindlichkeit und eine Verlangsamung der geistigen Leistungsfähigkeit auftreten.

Entwicklung und klinischer Kontext

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine der häufigsten autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen und betrifft Frauen häufiger als Männer. Die Erkrankung kann anfangs ohne eindeutige Symptome verlaufen. In späteren Stadien ist eine verminderte Schilddrüsenfunktion (Hypothyreose) häufig, wobei vorübergehend auch Phasen erhöhter Schilddrüsenaktivität auftreten können.

Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen können mit anderen immunvermittelten Erkrankungen verbunden sein. Dieser breitere Zusammenhang unterstreicht, wie wichtig es ist, nicht nur die Schilddrüsenhormonwerte zu beurteilen, sondern auch die Regulation des Immunsystems und die allgemeine Stoffwechselstabilität.

«Autoimmunerkrankungen entstehen häufig durch Überlastung und Entzündung. Wird die Ursache behandelt, kann das Immunsystem sein Gleichgewicht wiederfinden.»

Dr. med. Thomas Rau

Eine biologische Perspektive

Aus biologisch-medizinischer Sicht wird die Hashimoto-Thyreoiditis als Störung der Immunregulation und Toleranz verstanden. Anstatt sich ausschliesslich auf die Schilddrüsenhormonwerte zu konzentrieren, werden übergeordnete regulatorische Wechselwirkungen berücksichtigt.

Eine strukturierte Beurteilung hat zum Ziel, individuelle Belastungsfaktoren zu identifizieren, die das Immungleichgewicht und die endokrine Stabilität beeinflussen können.

Ihre nächsten Schritte

Unser Behandlungsansatz

Die biologische Behandlungsstrategie wird auf die individuellen Befunde abgestimmt und kann immununterstützende Massnahmen, metabolische Stabilisierung und eine gezielte Regulation der Schilddrüse kombinieren.

Auf Grundlage der diagnostischen Ergebnisse werden die therapeutischen Schritte koordiniert, um das langfristige Immungleichgewicht und die endokrine Stabilität zu unterstützen.

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Stimmen unserer Patientinnen und Patienten

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Jutta N.

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Khim Voon K.

Häufig gestellte Fragen

Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem die Fähigkeit verliert, zwischen körpereigen und körperfremd zu unterscheiden, und beginnt, gegen eigenes Gewebe zu reagieren. Dies kann zu chronischen Entzündungen, Gewebeschäden und einer Vielzahl von Symptomen führen, die unterschiedliche Organe und Systeme betreffen.

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der vom Körper gebildete Antikörper das Schilddrüsengewebe im Lauf der Zeit schädigen.

Es wird geschätzt, dass bis zu fünf Prozent der Bevölkerung betroffen sein können. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Nein. Die Erkrankung verläuft oft über längere Zeit asymptomatisch. Symptome können sich später zeigen, wenn die Schilddrüsenfunktion abnimmt oder in manchen Fällen vorübergehend erhöht ist.

Hashimoto-Thyreoiditis führt häufig zu einer verminderten Schilddrüsenfunktion. In manchen Fällen kann auch vorübergehend eine Phase erhöhter Schilddrüsenaktivität auftreten.

Ja. Hashimoto-Thyreoiditis ist häufig mit anderen Autoimmunerkrankungen verbunden, von denen einige einen schwereren Verlauf haben können.

Obwohl die Ursachen in der konventionellen Medizin oft als unklar gelten, geht die biologische Medizin davon aus, dass Faktoren wie Umwelteinflüsse, Lebensstil und Ernährung bei Autoimmunerkrankungen eine wichtige Rolle spielen.

Die ursachenorientierte Therapie konzentriert sich darauf, zugrunde liegende Faktoren zu erkennen und zu behandeln, die zu einem Ungleichgewicht des Immunsystems beitragen, darunter Umwelteinflüsse, Ernährungsgewohnheiten und Faktoren, die die Immunregulation schwächen können.

Bei einem geschwächten Immunsystem können sogenannte niedriggradige Virusinfektionen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle aktiv werden. Solche Infektionen gelten als mitbeteiligt an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und Krebs.

Der biologische Behandlungsansatz kann die Beurteilung von Störfeldern, die Bewertung und Reduktion toxischer Belastungen, die Untersuchung des Immunsystems und dessen gezielte Unterstützung, die Beurteilung der Viruslast, eine gezielte Schilddrüsenbehandlung, Ernährungstherapie sowie bei Bedarf eine umfassende regenerative Therapie umfassen.

Biologische Therapien können eine leichte Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse oft ausreichend unterstützen. In manchen Fällen kann auch der negative Einfluss der Hashimoto-Thyreoiditis auf andere Autoimmunerkrankungen wirksam reduziert werden.

Nein. Biologische Therapien sind als Ergänzung zur bestehenden Behandlung gedacht. Eine Anpassung oder Reduktion verordneter Medikamente sollte nur in Absprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt erfolgen.

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