Makuladegeneration – eine fortschreitende Erkrankung der Netzhaut
Die Makuladegeneration ist eine degenerative Erkrankung der zentralen Netzhaut und kann die Sehschärfe erheblich beeinträchtigen. Da die Makula für das scharfe Sehen, das Lesen und das Erkennen von Gesichtern verantwortlich ist, können strukturelle Veränderungen in diesem Bereich zu zunehmenden Einschränkungen des Sehvermögens führen.
Die Erkrankung tritt vor allem bei älteren Menschen auf. Ihr Verlauf variiert in Abhängigkeit von individuellen Risikofaktoren, der Gefässgesundheit, dem Entzündungsstatus und der allgemeinen systemischen Widerstandskraft.
Klinische Formen und beitragende Faktoren
Es werden zwei Hauptformen unterschieden. Die trockene (degenerative) Form ist häufiger und entwickelt sich schrittweise im Laufe der Zeit. Die feuchte Form tritt seltener auf, kann jedoch rascher fortschreiten und ist mit krankhaften Gefässveränderungen sowie Flüssigkeitsansammlungen in der Netzhaut verbunden.
Chronische Entzündungen, Durchblutungsstörungen, metabolische Ungleichgewichte, toxische Belastungen, erhöhte Blutzuckerwerte und Mikronährstoffmängel können die Gesundheit der Netzhaut beeinflussen. Die Identifikation dieser beitragenden Faktoren ist wesentlich für eine umfassende therapeutische Strategie.
«Durch eine bessere zelluläre Versorgung und Regulation können die Augen gezielt unterstützt werden.»
Ein ursachenorientiertes biologisches Programm
Im BioMed Center Sonnenberg wird die Makuladegeneration im Rahmen eines strukturierten biologischen Langzeitprogramms behandelt. Der erste Schritt besteht in einer umfassenden Abklärung mit dem Ziel, individuelle zugrunde liegende Faktoren zu identifizieren, die die Degeneration der Netzhaut beeinflussen können.
Im Anschluss an diese Beurteilung beginnt eine intensive erste Therapiephase. Je nach klinischer Situation kann dies ein empfohlenes einwöchiges Programm oder ein kürzerer diagnostischer und edukativer Aufenthalt mit einem intensiven Therapiebeginn sein.
Ihre nächsten Schritte
In diesem ersten Schritt werden Ihre individuelle Situation und mögliche nächste Schritte innerhalb des Behandlungsprogramms im Detail besprochen.
Einblicke
Häufig gestellte Fragen
Die Makuladegeneration ist eine häufig rasch fortschreitende Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann. Sie wird teilweise als Autoimmunerkrankung betrachtet, ist jedoch in erster Linie eine degenerative Erkrankung.
Unterschieden wird zwischen den selteneren «feuchten» Formen der Makuladegeneration, die mit entzündlichen Schwellungen einhergehen, und der «trockenen» (degenerativen) Makuladegeneration, die etwa vier- bis fünfmal häufiger vorkommt.
Die trockene Makuladegeneration betrifft vor allem ältere Menschen.
Im Rahmen des erforderlichen Langzeitprogramms wird zunächst eine biologische Abklärung der zugrunde liegenden Ursachen durchgeführt. Darauf folgt eine intensive erste Therapiephase mit dem Ziel, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Eine erste Behandlungsphase kann eine Woche dauern, was empfohlen wird. Alternativ kann ein zweitägiges diagnostisches und edukatives Programm mit einem intensiven Therapiebeginn durchgeführt werden.
Zu den häufigen zugrunde liegenden Faktoren gehören toxische Belastungen, dentale Störherde, Stoffwechselstörungen, erhöhte Blutzuckerwerte und Mineralstoffmängel.
Zur Stabilisierung des Netzhautbefunds werden Präparate eingesetzt, deren Auswahl sich nach den Ergebnissen der biologischen Abklärung richtet.
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