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Multiple Sklerose verstehen

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der immunvermittelte Prozesse die schützende Myelinschicht der Nervenfasern angreifen. Dadurch wird die Weiterleitung von Nervenimpulsen beeinträchtigt, was zu Sensibilitätsstörungen, Muskelschwäche, Sehstörungen oder Koordinationsproblemen führen kann.

Der Krankheitsverlauf ist individuell sehr unterschiedlich und entwickelt sich häufig über viele Jahre hinweg. Typisch sind wechselnde Phasen relativer Stabilität und akuter Verschlechterung.

Systemischer Kontext und beitragende Faktoren

Multiple Sklerose ist durch komplexe Wechselwirkungen im zentralen Nervensystem geprägt. Neben neurologischen Symptomen können auch systemische Faktoren wie Stoffwechsel-Stabilität, Mikronährstoffstatus und Umweltbelastungen den Krankheitsverlauf und die individuelle Stabilität beeinflussen.

Eine integrative Abklärung umfasst die Beurteilung der Immunaktivität, metabolischer Marker, toxischer Belastungen sowie der allgemeinen Regulationsfähigkeit. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine strukturierte und individuell abgestimmte Therapieplanung.

«Multiple Sklerose ist Ausdruck komplexer immunologischer und entzündlicher Prozesse im Körper.»

Dr. med. Thomas Rau

Integrativer therapeutischer Ansatz

Im BioMed Center Sonnenberg wird die Multiple Sklerose im Rahmen eines individuellen, integrativen Behandlungskonzepts behandelt. Der therapeutische Fokus liegt auf der Unterstützung der Immunmodulation, der Reduktion chronischer Entzündungsprozesse, der Stärkung der metabolischen und mitochondrialen Funktion sowie der Förderung der neurologischen Stabilität.

Alle Massnahmen werden auf das individuelle Krankheitsbild abgestimmt und mit einer bestehenden konventionellen Therapie sorgfältig koordiniert.

Untersuchung und Diagnostik

Die umfassende Diagnostik umfasst Laboranalysen, die Beurteilung immunologischer und entzündlicher Marker, metabolische Untersuchungen sowie bei entsprechender Indikation bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT).

Diese strukturierte Abklärung bildet die Grundlage für eine präzise Therapieplanung und eine kontinuierliche Verlaufskontrolle.

Ihre nächsten Schritte

Kontaktieren Sie uns für ein Erstgespräch

Im Rahmen dieses Erstgesprächs werden Ihre Krankengeschichte und aktuelle Situation eingehend besprochen. Gemeinsam prüfen wir, wie ein integrativer biologischer Ansatz sinnvoll in Ihr individuelles Behandlungskonzept eingebunden werden kann.

Einblicke

Multiple Sklerose: Krankheitsentwicklung verlangsamen 

16 December 2022
In diesem Interview erklärt Dr. med. Thomas Rau, warum Multiple Sklerose nicht als unabwendbares Schicksal betrachtet werden sollte. Die Biologische Medizin zeigt, dass insbesondere zu Beginn der Erkrankung gezielte Massnahmen den Verlauf entscheidend beeinflussen können – mit dem Ziel, Stabilität, Lebensqualität und Regeneration zu fördern.
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Stimmen unserer Patientinnen und Patienten

«Es hat einige Zeit gebraucht, aber dank der Betreuung und Unterstützung führe ich heute ein erfülltes, gesundes und aktives Leben.»

Tim B.

«Nach Jahren der Suche wurde die Ursache meiner Beschwerden erkannt. Die Betreuung war kompetent, unterstützend und zielgerichtet.»

Noemi S.

«Man kann sich glücklich schätzen, ein so kompetentes Team an einem Ort zu finden. Ganz besondere Menschen. Mein Herz könnte hierbleiben.»

Jutta N.

Häufig gestellte Fragen

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der immunvermittelte Prozesse die Funktion von Nerven im Gehirn und Rückenmark beeinträchtigen.

MS wird allgemein als Autoimmunerkrankung eingeordnet. In der biologischen Medizin werden jedoch zusätzlich weitere Einflussfaktoren wie chronische Entzündungen, Infektionen, toxische Belastungen und metabolische Dysregulation berücksichtigt.

Nein. Der Verlauf kann von Person zu Person stark variieren und umfasst häufig schubförmige Phasen, langsame Progression oder auch längere stabile Abschnitte.

Ein ursachenorientierter Ansatz zielt darauf ab, belastende Faktoren für das Nerven- und Immunsystem zu identifizieren und gezielt zu adressieren, anstatt ausschliesslich neurologische Symptome zu behandeln.

Die Abklärung kann unter anderem die Immunregulation, chronische Infektionen, toxische Belastungen, den Stoffwechselstatus, den Ernährungszustand sowie mögliche Störfelder umfassen, die die Regulation des Nervensystems beeinflussen.

Die biologische Medizin wird in der Regel ergänzend eingesetzt. Anpassungen der konventionellen Therapie erfolgen individuell und stets in ärztlicher Abstimmung.

Die Ernährung gilt als wichtiger Regulationsfaktor. Entzündungshemmende und nährstoffreiche Ernährungsweisen können das metabolische Gleichgewicht und die Immunregulation unterstützen.

Die Eignung hängt von der individuellen Situation, dem Krankheitsstadium und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Eine ärztliche Erstbeurteilung ist in jedem Fall erforderlich.

Patientinnen und Patienten sind aktiv in den Behandlungsprozess eingebunden, unter anderem durch Aufklärung, Lebensstilanpassungen, Ernährungsempfehlungen und individuell abgestimmte Massnahmen für den Alltag.

Der erste Schritt ist ein Erstgespräch. Dabei werden Krankengeschichte, bisherige Befunde und mögliche diagnostische Schritte besprochen, um ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln.

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